Unser BHKW in Fernwald

Sanitär – Heizung – Klima

Tag der offenen Tür mit Eröffnung Blockheizkraftwerk voller Erfolg

Am 1.Oktober 2005 gab es bei der Firma Sanitär- und Heizungsbau Bertram Bittner allen  Grund zu feiern: das 40jährige Firmenjubiläum war Anlass für einen Tag der offenen Tür.

Den Firmengeburtstag nahmen die Inhaber zum Anlass, ein energieeffizientes Nahwärmekonzept der Öffentlichkeit vorzustellen. In Zeiten knapper werdender Energieressourcen und steigender Energiepreise sind nachhaltige Endenergieversorgungskonzepte gefragt.

Ein solch zukunftsweisendes Konzept ist das nun in Betrieb gegangene Blockheizkraftwerk einer privaten Eigentümergemeinschaft um die Familie Bittner. Dabei entstand  aus mehreren Heizzentralen eine Energiezentrale mit Gewinn. Das gebaute BHKW (Bioblockheizkraftwerk) mit einer elektrischen Leistung von maximal 22 kW  und einer Wärmeleistung  von 40 kW arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, das heißt, die angeschlossenen Gebäude  werden mit Wärme, Warmwasser und Strom versorgt. Sollte bei Spitzenlasten  der erzeugte Strom nicht reichen, steht zusätzlich Strom aus dem öffentlichen Netz zur Verfügung. Wird mehr als der benötigte Strom erzeugt, kann dieser gegen Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Das BHKW versorgt nun fünf Wohngebäude und eine  Werkstatt zentral mit Wärme und Strom.“Für die Investoren sind neben der Reduzierung der Heizkosten auch die größere Unabhängigkeit von den öffentlichen Versorgern und die Verringerung der C02- Emissionen die Hauptargumente derartige zukunftsorientierte Konzepte in die Praxis umzusetzen.

Die Heizungs- und Installationsfirma Bertram Bittner GmbH in Fernwald beschäftigt sich schon längere Zeit mit solchen energieeffizienten Konzepten, Geschäftsführer Hans-Jürgen Bittner erläuterte das neue Geschäftsfeld, das sich mit Stichworten  wie Regenerative Energien, Solar, Pelletheizung umreißen lässt. „Bei diesem Ölpreis müssen wir unseren Kunden neue Systeme anbieten, schon allein, um deren Geldbeutel zu schonen.“ In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro pit Plan GmbH entstanden dabei in der Vergangenheit bereits moderne, innovative Nahwärmeverbundlösungen wie die Leppermühle in Buseck oder das Gewerbegebiet Oppenröder Straße in Femwald, die jedoch im Gegensatz zu dem mit Erdgas betriebenen BHKW in Albach mit einem Kessel auf Holzhackschnitzelbasis arbeiten.

Die Inbetriebnahme des BHKW war am Tag der offenen Tür eine Möglichkeit für die Besucher, sich über nachhaltige Energiekonzepte zu informieren. Im Solarmobil der Firma Vaillant wurde eine weitere Variante aufgezeigt, Energie ressourcenschonend zu erzeugen. Den ganzen Tag standen den Besuchern kompetente Fachleute zur Seite, um technische Details zu erläutern und offene Fragen zu beantworten.

Büro Heidelberg

Passivhausstandard in der Bahnstadt Heidelberg.
Nach der Fertigstellung dieses Heidelberger Stadtteils soll er die größte Passivhaussiedlung der Welt sein.

Passivhaus

Ein Gebäudestandard, der wirklich energieeffizient, komfortabel, wirtschaftlich und umweltfreundlich zugleich ist. Das Passivhaus ist kein Markenname, sondern ein Baukonzept, das allen offen steht – und das sich in der Praxis bewährt hat.

Das Passivhaus ist der weltweit führende Standard beim energiesparenden Bauen: Die Energieeinsparung beim Heizen beträgt über 80 % gegenüber den gesetzlich vorgeschriebenen Neubau-Standards.

Der Heizwärmebedarf liegt im Passivhaus unter 15 kWh/(m²a) (bezogen auf die Wohnfläche)

Passivhäuser erreichen die enorme Energieeinsparung durch besonders energieeffiziente Bauteile und durch Lüftungstechnik: Am Komfort wird nicht gespart, der wird sogar spürbar verbessert.

Aber das Passivhaus ist mehr als nur ein Energiesparhaus. Das Passivhaus-Konzept ist ein umfassender Ansatz für preiswertes, qualitativ hochwertiges, gesundes und nachhaltiges Bauen.

  • Moderne Neubauten sind so luftdicht gebaut, dass die Lufterneuerung allein durch Fugen und Ritzen nicht ausreicht. Auch die oft empfohlene Fensterlüftung bringt keine überzeugenden Ergebnisse. Frische Luft ist nicht nur eine Frage des Wohnkomforts, sondern eine Notwendigkeit für ein gesundes Leben. Die Wohnungslüftung ist damit die Schlüsseltechnik für alle Wohngebäude und Wohnhaussanierungen der Zukunft.
  • Wohnungslüftungsanlagen erfordern zusätzliche Investitionsmittel. Wenn sie hocheffizient gebaut sind, sparen sie aber spürbar Energiekosten ein. Lüftungsanlagen mit Passivhausqualität erlauben einen wirtschaftlichen Betrieb.
  • Der entscheidende „Trick“ des Passivhaus-Konzeptes: Mit der frischen Außenluft kommt Luft in jeden Wohnraum. Wenn diese Luft auch die Aufgabe des Heizens mit übernimmt – ohne hohe Luftmengen, ohne Umluft, ohne Geräusche und ohne Zugerscheinungen – dann macht sich die Lüftung gleich doppelt bezahlt. Dieser „Trick“ ist nur im Passivhaus möglich – in anderen Gebäuden ist die verteilbare Wärme viel zu gering im Verhältnis zu den hohen Wärmeverlusten. In einem Passivhaus ist es durchaus erlaubt, auch andere Systeme zur Heizwärmeverteilung einzusetzen; denn es ergeben sich immer noch Einsparungen wegen der sehr geringen Heizlast.
  • Möglich ist dieses Konzept der „Frischluftheizung“ aber nur in einem Haus mit wirklich guter Wärmedämmung – eben in einem Passivhaus. Die maximale Transmissionsheizlast muss weniger als 10 W/m² betragen, damit die Frischluft auch die Wärme transportieren kann.

Passivhaus – das bedeutet Spitzenstellung hinsichtlich:

Wärmedämmung | wärmebrückenfreies Konstruieren | Luftdichtheit | Lüftung mit Wärmerückgewinnung | Warmfenster | innovative Haustechnik